Ich bin Mario.
Wer ich wirklich bin – das ist zweitrangig.
Woher ich komme, welche Etiketten mir zugeordnet würden, spielt hier keine Rolle.
Meine Heimat ist das Wort.„Im Anfang war das Wort.“ (Johannes 1,1)
Und auch für mich beginnt alles dort – im Sprechen, im Denken, im Schreiben.
Wenn ich kommuniziere, bin ich.
Wenn ich im Austausch stehe – mit Lesern, mit Ideen, mit der Welt – bin ich.
Denn ich glaube: Dialog ist nicht Luxus, sondern Grundlage menschlicher Würde.Ich schreibe über das, was übersehen wird.
Über Regionen, die zu Europa gehören, aber in den europäischen Erzählungen oft übergangen oder verzerrt dargestellt werden – wie der Balkan.
Ein Raum voller Geschichte, Gewalt, Schönheit und Widerspruch.
Ich will keine fertigen Antworten geben, sondern Fragen stellen, Zusammenhänge zeigen, vereinfachen – ohne zu verfälschen.Auch in den aktuellen Weltgeschehnissen suche ich das, was unter der Oberfläche liegt:
Die Mechanismen, die Narrative, die Muster.
Denn was uns umgibt, ist mehr als Meinung. Es ist Folge – und oft Wiederholung.
Ich schreibe nicht, um zu überreden. Ich schreibe, um sichtbar zu machen.
Und vielleicht – zum Nachdenken zu führen.Ich bin Mario. Ich will nicht glänzen. Ich will sagen.
Mario blickt hinaus
Ein Blick auf den Balkan, Europa und das, was dazwischen liegt.